Leben

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Dschinns von heute from morgenlandmag on Vimeo.

Natürlich ist man müde, um drei Uhr morgens, nach einem langen Flug aus München. Ich glaube aber, das ist nicht der entscheidende Grund, warum es mir grotesk vorkam, was ich neulich auf dem Flughafen von Dubai gesehen habe. Allerdings: Es passt ins Bild. Denn man sieht nie einen Emirati arbeiten am Dubai International Airport, abgesehen von einem Polizisten hier und da, der herrisch mit seinem Funkgerät wedelt. Für die Arbeit sind schließlich genug Gastarbeiter aus dem armen Asien da – oder eben ein moderner Dschinn, ein Geist, der nicht durch Reiben an der Öllampe sondern durch Knopfdruck aus seinem magischen Schlaf erweckt wird. Aber drücken Sie selbst.

Ich weiß nicht, ob der Djamaa al-Fna Afrikas schönster Platz ist, wie manche Reiseführer euphorisch jubeln. Ganz sicher ist er einer der spannendsten der Welt. Viel mehr als eine Falle für Touristen. Meistens sind hier mehr Einheimische unterwegs, essen an den Garküchen, kaufen ein,  hören den Märchenerzählern und Musikanten zu, gruseln sich vor den Schlangen. Und wundern sich über die extremen Preise… Eindrücke von Marrakeschs großem Platz.

Foto: C. Heinlein © 2012 Read the rest of this entry »

Von Delhi aus beherrschten Sultane und Moguln Indien. Ihre Paläste und Moscheen überragen noch heute das Gassengewirr. Doch rund um die hohen Mauern und Minarette, die weiten Gärten und ruhigen Pavillons tost das Leben einer übervölkerten Altstadt. Ein Ort, der manchmal wirkt wie vor hundert Jahren, in dem sich doch so viel verändert hat. Einblicke in das so mitreißende wie aufreibende Herz der indischen Hauptstadt.

Gedränge in den Gassen (Foto: C. Heinlein © 2008)

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Kaum eröffnet, schon wieder geschlossen: «Speedy Food» in Leipzig. (Foto: Christoph Heinlein © 2010)

Was die Statistik sagt: Viel öfter als Deutsche gründen Zuwanderer im Schnitt ein Unternehmen, schreibt das Wirtschaftsmagazin brand eins. Sie scheitern aber auch viel öfter – aus Unwissenheit, Naivität, falschen Erwartungen? Der türkische Imbiss «Speedy Food» im Leipziger Stadtteil Connewitz hatte kaum eröffnet, da war auch schon wieder Schluss. In der Bornaischen Straße steht jetzt ein weiterer Laden leer.

Rund fünf  Stunden mit dem Bus trennen die ägyptischen Oasen Baharia und Farafra. 180 Kilometer Wüste. Die Landschaft aber ändert sich dramatisch: Schwarze Lavabrocken, «Wüstenlack», prägen das Bild südlich von Baharia. Hinter einem niedrigen Pass öffnet sich die Farafra-Senke, und der Reisende erreicht die Weiße Wüste: Bizarre Gebilde aus Kalkstein, abgeschliffen von Wind und Sand. Morgenland zeigt Farbwechsel in Ägyptens westlicher Wüste.

Schwarz und weiß 06 (Foto: © C. Heinlein 2010) Read the rest of this entry »

 

Süßer Tee an heißen Tagen, hier im Café Fishawi in Kairo (Foto: Christoph Heinlein © 2010)

Von der Sommerhitze in Damaskus, die einem Reisenden die Sinne verwirren kann. Aber ist es wirklich die Hitze? Read the rest of this entry »

Einst versammelten sich hier die Karawanen. Xi’an, Chinas alte Kaiserstadt, war über Jahrhunderte der Ausgangspunkt der Seidenstraße. Heute ist Xi’an eine Provinzhauptstadt, und eher für den Tourismus wichtig als für den Handel. Der Einfluss des transkontinentalen Austausches aber ist noch immer zu spüren. Morgenland zeigt Eindrücke vom östlichen Rand der Islamischen Welt.

Eine Mauer wie eine Straße (Foto: P. Heinlein © 2007)

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Internationales Essen mit lokalem Einschlag: Fastfood-Filiale in Istanbul. (Foto: C.Heinlein 2011)

Auch Araber stehen auf Hamburger und Pommes. Das goldene M leuchtet in Dubai an (fast) jeder Ecke, genau wie in Berlin. Doch hinter den globalen Esstrends stecken regionale Unterschiede: In Arabien ist Fastfood nicht einfach nur schnelles und billiges Essen. Read the rest of this entry »

Die Stände auf der Tourismusbörse in Berlin locken mit Palmeninseln und Metropolenflair, Luxushotels und Bergbauernhöfen. Manche Aussteller aber müssen für Reiseziele werben, die kaum an Urlaubsfreuden und friedliche Tage denken lassen. Ein Besuch bei drei Sorgenkindern des Tourismus. Read the rest of this entry »