Von Delhi aus beherrschten Sultane und Moguln Indien. Ihre Paläste und Moscheen überragen noch heute das Gassengewirr. Doch rund um die hohen Mauern und Minarette, die weiten Gärten und ruhigen Pavillons tost das Leben einer übervölkerten Altstadt. Ein Ort, der manchmal wirkt wie vor hundert Jahren, in dem sich doch so viel verändert hat. Einblicke in das so mitreißende wie aufreibende Herz der indischen Hauptstadt.
Zehn Jahre 9/11: Was denken Muslime über den Jahrestag? Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor über die Angst vor al-Qaida, ihre Wut auf Thilo Sarrazin – und darüber, was Muslime für mehr Verständnis tun können. Read the rest of this entry »
Ägypten, Tunesien, Libyen – ein arabisches Land nach dem anderen wird vom Revolutionsfieber erfasst. Doch was steckt dahinter? Wird Arabien jetzt demokratisch? Und wie gefährlich sind die Islamisten? Die wichtigsten Fragen – und der Versuch, sie zu beantworten. Read the rest of this entry »
Imra’ah – das heißt auf Arabisch: Frau. Und so heißt auch ein Magazin für Musliminnen, das es seit Kurzem gibt. Es ist eines der ersten in Deutschland, und bisher ist es nur übers Internet zu bestellen. Die Covermodels sehen anders aus als bei Brigitte oder Jolie, sie tragen Kopftücher und niemals schulterfrei. Chefredakteurin Sandra Adeoye erklärt, warum sie trotzdem ein modernes Frauenbild vertritt. Read the rest of this entry »
Was die Statistik sagt: Viel öfter als Deutsche gründen Zuwanderer im Schnitt ein Unternehmen, schreibt das Wirtschaftsmagazin brand eins. Sie scheitern aber auch viel öfter – aus Unwissenheit, Naivität, falschen Erwartungen? Der türkische Imbiss «Speedy Food» im Leipziger Stadtteil Connewitz hatte kaum eröffnet, da war auch schon wieder Schluss. In der Bornaischen Straße steht jetzt ein weiterer Laden leer.
Rund fünf Stunden mit dem Bus trennen die ägyptischen Oasen Baharia und Farafra. 180 Kilometer Wüste. Die Landschaft aber ändert sich dramatisch: Schwarze Lavabrocken, «Wüstenlack», prägen das Bild südlich von Baharia. Hinter einem niedrigen Pass öffnet sich die Farafra-Senke, und der Reisende erreicht die Weiße Wüste: Bizarre Gebilde aus Kalkstein, abgeschliffen von Wind und Sand. Morgenland zeigt Farbwechsel in Ägyptens westlicher Wüste.
Sie kämpft seit Jahrzehnten für Menschenrechte und Demokratie im Iran. Dafür bekam Schirin Ebadi 2003 den Friedensnobelpreis.Mit uns sprach sie über Islamhass in Europa, über Steinigungen und die Brutalität des Ahmadinedschad-Regimes. Read the rest of this entry »
Wie sieht die Zukunft des Nahen Ostens aus? Wie die Öko-Experimentalstadt Masdar City? Oder wie die Träume schiitischer Apokalyptiker? Zenith, Deutschlands beste Orient-Zeitschrift, wagt einen Blick voraus – und sieht Überraschendes. Read the rest of this entry »
Wie ist das, wenn der Mitbewohner verschwindet? Der Kumpel, ein Technikstudent aus dem Jemen. Und dann kommt der 11. September 2001. Wo ist der Freund, warum kommt er nicht nach Hause? Niemand hat ihn gesehen, nicht die Eltern, nicht die Bekannten in der Moschee. War er nicht so seltsam in der letzten Zeit, so anders als früher? Und was war mit dem Praktikum in Pakistan? Kann man in Pakistan Praktikum machen? Ein schrecklicher Verdacht, der nicht wahr sein darf.
«Wir waren doch Freunde. Waren wir das?» Das ist die Schlüsselfrage in Elmar Fischers 2003 entstandenem Film zum 11. September. Nicht um die große Politik geht es, nicht um Terror und Geheimdienste. «Fremder Freund» erzählt die Geschichte zweier junger Männer – und davon, was Entfremdung und Misstrauen mit Menschen machen können.
Dabei bleibt er ganz nah bei seinen Protagonisten, zeigt ihre Vielschichtigkeit, vereinfacht nichts und bietet keine Erklärungen. Genau das macht die Kraft des Filmes aus. «Fremder Freund» ist ein fiktiver Zugang zum Thema islamistische Bedrohung, der mehr zu sagen hat als manche Dokumentation.






